Projekt IF*P2 - Multimedia im Unterricht - Graphikformate

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Graphikformate

Autor: Peter Weiland
Erstveröffentlichung: 19.11.96
Letzte Änderung: 01.09.97

Zusammenfassung:

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die Graphikformate des WWW.
  1. Die Graphikformate des WWW
    1. Einführung
    2. Graphics Interchange Format (GIF)
      1. interlaced GIF
      2. transparent GIF
      3. animated GIF
    3. Joint Photographers Expert Group (JPEG)
      1. progressive JPEG
    4. Portable Network Graphics (PNG)
    5. Adobe Portable Document File (PDF)
  2. Weiterführende Literatur bzw.Links
    1. Literatur
    2. Links zu Seiten mit technischen Informationen
    3. Softwarelinks


Die Graphikformate des WWW

Einführung

Grundsätzlich sind alle Web-Graphikformate komprimierend, was einen Qualitätsverlust gegenüber den üblichen Formaten wie TIF, BMP etc. zur Folge hat. Allerdings wird jeder, der schon einmal Minuten auf eine Webpage mit vielen bunten Bildern gewartet hat, die Notwendigkeit von Kompressionsalgorithmen einsehen.


Graphics Interchange Format (GIF)

Das GIF-Format stellt neben JPEG das populärste Graphikformat im Web dar. Ursprünglich wurde es von CompuServe für den eigenen Dienst entwickelt. GIF arbeitet mit einer Reduzierung der Farben und einer zeilenweisen Kompression. Besonders geeignet ist dieses Format für Bilder mit Schrift oder Strichzeichnungen.

  1. interlaced GIF

    Diese Variante ermöglicht eine unscharfe Vorschau auf das Bild während des Ladens. Anstatt Zeile für Zeile anzuzeigen, kann zum Beispiel festgelegt werden, dass zuerst jede fünfte Zeile gezeigt wird.

  2. transparent GIF

    Weil eine Farbe der GIF-Farbtabelle als transparent markiert wird, scheint der Hintergrund oder das Hintergrundbild durch die GIF- Graphik durch und wird nicht (wie in den Anfangszeiten des Web) als rechteckige Graphik dargestellt.

    Beispiel:

    Kurzanleitung zur Erstellung transparenter GI Fs.

  3. animated GIF

    Mit dieser, momentan sehr häufig zu sehenden GIF-Variante lassen sich mit relativ wenig Aufwand kleine Animationen für das Web erstellen. Es werden einfach mehrere aufeinanderfolgende Einzelbilder in eine GIF-Datei gepackt und hintereinander angezeigt. Aufgrund der Grösse sind animated GIFs nur für kleine Icons geeignet.

    Beispiel:


Joint Photographers Expert Group (JPEG)

JPEG (PC-Dateiendung .JPG) ist das zweite, populäre WWW-Graphikformat. Da der JPEG- Kompressionsalgorithmus eine Reduzierung der Daten ohne erhebliche Beeinträchtigung der Wahrnehmung ermöglicht, eignet sich dieses Format insbesondere für Photos.

  1. progressive JPEG

    Gegenstück zum interlaced GIF: Das Bild baut sich hierbei als Mosaik aus mehreren quadratischen Feldern auf, die beim Laden immer grösser und schärfer werden.


Portable Network Graphics (PNG)

Mit dem relativ neuen PNG-Format kann man sowohl Transparenzeffekte erzielen, als auch kleine Animationen erzeugen. Allerdings ist dieses Format, obwohl es GIF überlegen ist, noch nicht sehr weit verbreitet, und es gibt auch bisher nur sehr wenige Programme, die PNG-Dateien erzeugen können.


Adobe Portable Document File (PDF)

PDF ist weniger ein Graphikformat, als vielmehr ein de facto Standard zum Dokumentenaustausch zwischen verschieden Plattformen. PDF-Dateien können Text und Graphik wild gemischt enthalten und sind sogar durchsuchbar, was sie insbesondere für Online-Manuals interessant macht. Zum Ansehen von PDF-Dateien benötigt man das Freeware-Programm "Acrobat Reader", erzeugen kann man diese Dateien mit der kommerziellen Software Adobe Acrobat.


Weiterführende Literatur bzw. Links

  1. Literatur

    Encyclopedia of Graphic File Formats 2nd Edition, ....

  2. Links zu Seiten mit technischen Informationen


  3. Softwarelinks (hier können sie Software downloaden)

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Last modified: Thu May 22 22:54:39 MEST Copyright © 1997 Fachrichtung Informationswissenschaft an der Universität des Saarlandes. Alle Rechte vorbehalten.
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